H+K und MIK-CENTER: Wenn 1+1 mehr als 2 ist
Niemand kann die Mathematik außer Kraft setzen – auch wir bei H+K nicht. Wenn die Berliner MIK-CENTER GmbH und die Herrmann und Kraemer GmbH, Garmisch Partenkirchen, als Schwesterunternehmen unter einem gemeinsamen Dach zusammenkommen, bleiben es natürlich weiter zwei Unternehmen.
Doch die Vorteile, die sich für Sie als Kunden aus dieser neuen Partnerschaft ergeben, sind zahlreich:
- Von Nord bis Süd decken wir mit unseren Services nun das gesamte Bundesgebiet ab. Wo Sie als Kunde uns auch brauchen – wir sind da.
- Unsere kompetente Hilfe steht Ihnen durch die nun vier Standorte noch schneller zur Verfügung.
- Gemeinsam bieten wir ein noch umfangreicheres Produkt- und Dienstleistungsportfolio: von der analogen Mikroverfilmung über digitale Scans bis zur kompletten Archivlösung erhalten Sie bei uns alles aus einer Hand.
- Unsere Kunden im Kulturbereich und in der privaten Wirtschaft profitieren jetzt noch mehr vom gemeinsamen Erfahrungsschatz der beiden Partnerunternehmen.
- Das führt unter anderem dazu, dass wir gemeinsam Projekte in neuen Größenordnungen für Sie umsetzen können.
Die bisherigen Ansprechpartner bleiben gleich – Sie haben nun lediglich mehr davon.
Die Zusammenführung zweier führender Unternehmen in der Archivierung und dem Management von Dokumenten und Daten entpuppt sich so als Glücksgriff für alle Beteiligten.
Gern erläutern wir Ihnen in den kommenden Wochen, welche Vorteile sich für Ihr Unternehmen, Ihre Institution ergeben. Bis dahin stehen wir all Ihren Fragen offen gegenüber und freuen uns über jeden Kontakt.
Herzliche Grüße aus Garmisch-Partenkirchen und Berlin!
im Oktober 2011
Steffen Urban Werner Schleking
Herrmann und Kraemer GmbH MIK-CENTER GmbH
Stadtarchiv Bautzen lässt Urkunden digitalisieren
Der älteste Archivalien-Bestand des Stadtarchivs Bautzen sind etwa 4.000 Urkunden. Der Bestand reicht bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück und beinhaltet Zeugnisse aus den Anfängen Bautzens als Stadt. Verbrieftes Recht des alten Bautzener Rates, ausgestellt von verschiedenen Landesherren, oder Verträge mit anderen Bündnispartnern wurden über Jahrhunderte auf diese Weise festgehalten und weitergereicht. Ihr besonderer Beschreibstoff, oftmals Pergament, und ihre noch erhaltene gefaltete Form lassen jedoch nur begrenzt eine öffentliche Nutzung zu. Dem entgegen steht jedoch das wachsende wissenschaftliche Interesse an eben jenen frühen Quellen. Schon lange hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Archivs diese Unzulänglichkeiten des Bestandes im Blick. Um die Urkunden besser zu erschließen und ihre Auswertung zu ermöglichen, hat das Stadtarchiv nun die Digitalisierung des gesamten Bestandes beschlossen und mit der Realisierung begonnen.Beauftragt wurde die Firma Hermann und Kraemer in Garmisch-Partenkirchen, die schon einige der ältesten Stadtbücher Bautzens für die digitale Nutzung aufbereitet haben. Die hochwertigen Ergebnisse haben nicht nur die Mitarbeiter des Archivverbundes sondern auch die Nutzer längst von dieser Kooperation überzeugt. Die Urkunden werden jetzt einzeln gescannt, wobei ein Scanverfahren angewendet wird, das einen äußerst schonenden Umgang mit den Objekten absichert. Anschließend werden bestimmte Dateiformate erstellt, die später eine leichte Handhabung mit den Datensätzen ermöglichen.
Für die Benutzung bedeutet das jedoch in diesem Jahr deutliche Einschränkungen. Der gesamte Urkundenbestand bleibt für die Dauer der Digitalisierung ab sofort bis voraussichtlich Ende September vollständig gesperrt.
Text aus http://www.bautzen.de/archivverbund.asp?mid=238&iid=223
Neu: HK UTS 3 – Scannen in einer neuen Dimension
Der UTS ist eine spezielle Scanvorrichtung für Transparentvorlagen unterschiedlichster Formate. Über die motorisch-programmgesteuerte Faktorverstellung können Vorlagengrößen zwischen Kleinbild und Großformaten wie z.B. Luftbildern oder Röntgen- aufnahmen gescannt werden.
- Großer Vorlagenbereich: KB (24x36mm) – 30x45cm (12“x18“)
- Höchste Bildqualität durch HighEnd-Scanner und konstruktive Maßnahmen
- Höchste Produktivität durch modernste Scantechnik
- Einfache Bedienung durch 2-stufige Benutzersteuerung
- Nachhaltigkeit und Zukunftssicherheit durch modulares Konzept
- Optimal für Spezialaufgaben durch Hard- und Softwareanpassungen
- Hervorragend geeignet für Lufbild-Digitalisierung und Microfiche-Digitlaisierung
172 kB
Die Vergangenheit für die Zukunft bewahren
Das Bildarchiv der Stadt Hanau geht neue digitale Wege
In Hanau befindet sich das mit über 350.000 Bildern größte kommunale Bildarchiv Hessens. Die Aufnahmen werden vom Medienzentrum der Stadt Hanau verwaltet und seit Ende 2010 digitalisiert. Ziel ist es, die historischen und gegenwartsbezogenen Aufnahmen über moderne Scan- und Datenbanktechnologie einem breiten Publikum zugänglich zu machen. "Das ist eine große Aufgabe, die viel Sorgfalt und das nötige Knowhow voraussetzt und die das Team des Medienzentrums und seine Partner noch viele Jahre beschäftigen wird", erläutert der zuständige Schuldezernent Dr. Ralf-Rainer Piesold.
Maßgebliche Unterstützung bei der Umsetzung der Digitalisierung erhält das Medienzentrum durch die zwei Spezialfirmen: Die Programmfabrik GmbH aus Berlin, einer der führenden Anbieter für digitale Bild- und Multimedia-Archivsoftware und Herrmann und Kraemer aus Garmisch-Partenkirchen, ein traditionsreiches, modernes Unternehmen, das sich auf das Scannen historischer Archivalien in höchster Qualität spezialisiert hat.
Die 10.000 ältesten Glasplattenmotive, die das Leben in unserer Stadt ab dem Jahr 1880 zeigen, liegen nun in digitaler Form vor und werden in eine Bilddatenbank eingepflegt, um sie ab Juni der Öffentlichkeit rund um die Uhr zugänglich zu machen. (pshu)
Erfolgreiche Inbetriebnahme der weltgrößten Mikrofilmkamera
Im Sächsischen Staatsarchiv wurde im Archivzentrum Hubertusburg in Wermsdorf am 1. Juli 2009 die weltgrößte Mikrofilmkamera durch HERRMANN und KRAEMER zum Betrieb übergeben.
In 9-monatiger Bauzeit wurde bei H+K in Garmisch-Partenkirchen die Spezialkamera H+K A6-4xA0/R entwickelt und fertig gestellt. Die Kamera ermöglicht es Vorlagen bis zur Größe 4xA0 auf 105mm Mikrofilm vertikal aufzunehmen. Der entsprechend große Vorlagentisch mit stufenloser Ansaugvorrichtung gewährleistet optimale Vorlagenschonung und effizientes Handling für die Bearbeiter. Das Sächsische Staatsarchiv wird die Kamera in den nächsten Jahren für die Sicherungs- und Schutzverfilmung großformatiger Vorlagen einsetzen.
Dr. Thomas Sergej Huck, Leiter des Archivzentrums: „Ich freue mich, dass die Zentralwerkstatt für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut (ZErAB) im Archivzentrum damit für ihre Aufgaben im Gesamtkonzept der Sächsischen Staatsregierung für die Bestandserhaltung des einmaligen Kulturguts bestmöglichst ausgerüstet ist.“
Michael Luetgen, Geschäftsführer von H+K: „Wir sind stolz darauf, dass wir diese einmalige Kamera bauen durften und erfolgreich in Betrieb nehmen konnten. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Archivzentrum hat uns in die Lage versetzt, dieses anspruchsvolle Projekt kompetent zu planen und zu realisieren.“
Die Erweiterung der Kamera zur Digitalkamera ist inzwischen abgeschlossen. Nach umfangreichen Tests wurden mehrere Mitarbeiter der Zentralwerkstatt für Erhaltung von Archiv- und Bibliotheksgut (ZErAB) geschult, um an der Spezialkamera künftig großformatige Karten und Pläne auch digital aufnehmen zu können.






