HK-ComPrep ist eine von Herrmann und Kraemer entwickelte Software, um Images rationell und gemäß den Vorschriften der DIN-ISO 6199 mit dem OP 500 der Firma Zeutschel auf 16-mm- und 35-mm-Rollfilmen auszubelichten.
Die zur Ausbelichtung vorgesehen Images werden zunächst in das System eingelesen und analysiert. In Abhängigkeit von den vorgesehenen Parametern werden die Daten dann individuell auf einzelne Rollen verteilt (partitioniert). Das Ergebnis der Aufteilung wird in einer virtuellen Ansicht angezeigt, sodass bereits vorab festgelegt und auch kontrolliert werden kann, welche Dateien auf welche Rollen geschrieben werden.
Mit der Software besteht weiterhin die Möglichkeit, die in der DIN 19059-2 für die Sicherheitsverfilmung vorgeschriebene Hinweisblätter automatisch zu erstellen und für die Ausbelichtung an den gewünschten Positionen in den Datenstrom einzufügen.
Diese Hinweisblätter erleichtern damit auch auf ausbelichteten Filmen das einfache Wiederauffinden der Images in einer Rolle. Die Filme entsprechen so zugleich auch den gemäß DIN 19059-2 analog aufgenommen Filmen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, verschiedene Protokolle zu den ausbelichteten Daten zu erzeugen. So kann ein Excel-Protokoll mit Signatur- und Rollenübersicht der ausbelichteten Daten mit den vergebenen Dateinamen erstellt werden. Darüber hinaus kann ein sehr detailliertes XML-Rollenprotokoll generiert werden, das alle Informationen über die ausbelichteten Daten bis auf Image-Ebene enthält, wie Imagenamen und Pfad, Pixelmaße, Auflösungen, Verkleinerungsfaktoren usw. Ein solches Protokoll kann in alle gängigen Datenbank- und DMS-Systeme importiert werden.
Durch die zusätzliche Ausbelichtung dieser Protokolle auf den Film ist sehr rationell eine analoge – und damit direkt mit dem Film verbundene und dauerhafte – Dokumentation des Filminhaltes generierbar, wie sie bei der analogen Mikroverfilmung so bisher noch nie möglich war.
Damit die Rollenboxen aussagekräftige Beschriftungen erhalten, bietet die Software weiter die Möglichkeit an, automatisiert pro Rolle ein individuelles Rollenetikett zu erzeugen. Dafür wird auf rationelle Weise eine Microsoft-Word-Vorlage verwendet. Das Programm erzeugt damit ein Word-Dokument, das auf Etikettenpapier ausgedruckt werden kann.
Dabei nimmt HK-ComPrep prinzipiell keine Veränderung an den auszubelichtenden Daten vor. Den Dateinamen wird lediglich eine zusätzliche Nummerierung hinzugefügt.
Alle Parameter müssen selbstverständlich exakt an den OP 500 übergeben werden, damit die Ausbelichtung analog der von HK-ComPrep erzeugten Daten erfolgen kann. Von der Software werden nur TIF, TIFF, PNG und JPG Dateien verarbeitet. Andere Formate müssen in einem vorangeschalteten Prozess (z. B. mit dem HK-PDF-Pager oder mit HK-ImageNesting) gesondert vorbereitet werden.






